Sitzendorf, Sorbitztal und Schwarzatal

Wetterstation, Wetter, und Wetterwarnung

  •  VHDL13 DWLI 300800 Deutscher Wetterdienst Wettervorhersage für Thüringen ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Ost am Sonntag, 30.08.2026, 10:30 Uhr Zeitweise Windböen, lokal Sturmböen. Am Montag vereinzelt Wetter- und Warnlage: Unter Tiefdruckeinfluss wird mit südwestlicher Strömung feucht-warme Meeresluft herangeführt. WIND: Heute gebietsweise Windböen bis 60 km/h (Bft 7), auf den Bergen vereinzelt Sturmböen bis 70 km/h (Bft 8), am Abend Windabnahme. Am Montag erneut Windböen (Bft 7), vereinzelt Sturmböen (Bft 8) aus Südwest. GEWITTER: Am Montag Durchzug einzelner Gewitter, lokal eng begrenzt mit Starkregen bis 15 l/qm in kurzer Zeit, Sturmböen (Bft 8) und kleinkörnigem Hagel. Detaillierter Wetterablauf: Am Sonntag wechselnd bewölkt, örtlich durchziehende Schauer. Maxima zwischen 23 und 26, im Bergland 18 bis 23 Grad. Mäßiger, zeitweise stark böig auffrischender Südwestwind, auf den Bergen teils stürmische Böen, am Abend Windabnahme. In der Nacht zum Montag zunächst wolkig bis gering bewölkt, später Bewölkungszunahme und von Südwesten aufkommender Regen. Temperaturrückgang auf 16 bis 12 Grad. Überwiegend schwacher, im Bergland böiger Südwestwind. Am Montag wechselnde Bewölkung, örtlich Durchzug von Schauern, vereinzelt Gewitter. Dabei lokal eng begrenzt Starkregen, stürmische Böen und kleinkörniger Hagel. Erwärmung auf 22 bis 25 Grad, im Bergland 16 bis 21 Grad. Mäßiger bis frischer Südwestwind, regional Windböen, örtlich stürmische Böen. In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt, geringe Schauer- und Gewitterneigung. Abkühlung auf 14 bis 10 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Thüringer Wald teils böiger Südwestwind. Am Dienstag wechselnd bewölkt, lokal Schauer. Höchstwerte 20 bis 24 Grad, im Bergland 16 bis 20 Grad. Mäßiger, teils böiger West- bis Südwestwind. In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt bis wolkig und niederschlagsfrei. Örtlich Dunst und Nebel. Tiefstwerte 12 bis 8 Grad. Schwacher Südwestwind. Am Mittwoch wolkig mit heiteren Abschnitten, trocken. Höchsttemperatur 21 bis 24, im Bergland 18 bis 22 Grad. Schwacher bis mäßiger West- bis Südwestwind. In der Nacht zum Donnerstag wolkig, gegen Morgen teils stark bewölkt, meist noch niederschlagsfrei. Temperaturrückgang auf 13 bis 9 Grad. Überwiegend schwacher Südwestwind. Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 31.08.2026, 10:30 Uhr Hinweis: Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren. Deutscher Wetterdienst, RWB Ost, Zedler 
     VHDL30 DWLI 301800 Deutscher Wetterdienst WARNLAGEBERICHT für Thüringen ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Ost am Sonntag, 30.08.2026, 20:30 Uhr Kommende Nacht teils gewittriger Regen. Am Montag Wind- und Sturmböen. Lokal starke Gewitter. Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE: Unter Tiefdruckeinfluss wird mit südwestlicher Strömung feucht-warme Meeresluft herangeführt. STURM/WIND: Am Montag Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus Südwest, im Bergland und in Schauernähe teils Sturmböen um 70 km/h (Bft 8). Am Abend Windabnahme, allenfalls in den Kammlagen noch einzelne Windböen. GEWITTER: Kommende Nacht teils gewittriger Regen, am Montagmorgen abziehend. Nachfolgend einzelne Gewitter mit Starkregen bis 15 l/qm in kurzer Zeit, Sturmböen zwischen 70 und 80 km/h (Bft 8-9) und kleinkörnigem Hagel. In der Nacht zum Dienstag langsam nachlassende Gewitteraktivität. Am Dienstag nur noch mit geringer Wahrscheinlichkeit Gewitter mit Windböen (Bft 7). Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 31.08.2026, 04:30 Uhr Hinweis: Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren. Deutscher Wetterdienst, RWB Ost, H. Scheef 
    SXEU31 DWAV 301800 S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T ausgegeben am Sonntag, den 30.08.2026 um 18 UTC SCHLAGZEILE: Wechselhaft mit Schauern und lokalen Gewitter. Dazu auch morgen tagsüber wieder sehr windig, in Schauer- und Gewitternähe teils Sturmböen. Synoptische Entwicklung bis Dienstag 06 UTC ---------------------------------------------------------------- Aktuell ... befinden wir uns auf der Vorderseite eines Langwellentroges, der weite Bereiche des Nordmeeres, der Irminger See und Britischen Inseln umspannt und im Bereich seiner Achse im Südteil bis zur Bretagne und inneren Biskaya reicht. Dabei sind zahlreiche kurzwellige Anteile eingelagert, die die südwestliche Höhenströmung über uns arg "flattern" lassen. Bodennah sind vor allem die Tiefdruckzentren über dem Oslofjord und der Irischen See erwähnenswert, die vom schwachen Hochdruckeinfluss im Bereich der Alpen flankiert sind. Ein flacher Rücken, der uns von Südwest nach Nordost aktuell passiert, sorgt dabei derzeit nur für eine geringe Schaueraktivität. Das ändert sich in Kürze, da bereits im Burgund ein sich noch leicht amplifizierender Kurwellentrog ausmachen lässt (vor allem zu sehen als IPV Schliere in 300 hPa, der bis Mitternacht in die Mitte Deutschlands vorstößt und bis zum Morgen über Erzgebirge und Neiße hinweg nordostwärts abzieht. In dessen Umfeld kann sich niedertroposphärisch der eher graduelle des Luftmassenübergangs von erwärmter Meeresluft im Nordwesten (Theta 850 knapp unter 40°C) hin zu gealterter Subtropikluft im Südosten (Theta850 um die 50°C) etwas schärfen. Trotz zunächst nur geringer Wetteraktivität haben wir über den Tag hinweg daher noch immer eine teilokkludierte Kaltfront geführt, die nun nochmal einen kleinen Wellenscheitel durch die erwähnte Interaktion mit dem Kurzwellentrog produziert. Die zur Verfügung stehende abgehobene Labilität hält sich arg in Grenzen. Nicht allzu steile Lapse Rates münden aber punktuell immerhin noch in 100-200 J/kg MU Cape, das mit Tops bis 500 hPa/FL180 und damit knapp unterhalb der ominösen -10°C Grenze freigesetzt wird. Schön zu sehen ist die einsetzende Hebung und Niederschlagsbildung auch am Anstieg der PPW's von 25 auf bis zu 40 mm bzw. von 7 g/kg bei der spezifischen Feuchte zwischen 0 und 500 m auf über 10 g/kg. Als unmittelbare Folge sind die ab etwa 22 Uhr aus Südwesten aufkommenden, schauerartig verstärkten Regenfälle vereinzelt gewittrig durchsetzt und können trotz ungünstiger Tageszeit bei moderaten Scherungsbedingungen angekratzt die Stufe "ocker" erreichen mit Böen der Stärke 8, Starkregen um 15 l/qm binnen einer Stunde und kleinkörnigem Hagel. Sie breiten sich vom Saarland, der Pfalz und dem Oberrheingraben über die Südhälfte Hessens sowie Baden-Württemberg bis zum Morgen bis zum Erzgebirge und Bayerischen Wald aus. Flächendeckend und damit unabhängig von den eingelagerten gewittrigen Verstärkungen kommen dabei um 5 l/qm, vor allem in einem Streifen vom Raum Heilbronn bis nach Bamberg auch 10 -20 l/qm zusammen. Im großen Rest des Landes gibt es bei wechselnder Bewölkung nur vereinzelte Schauer. Erst in den frühen Morgenstunden nimmt die Schaueraktivität durch die Amplifizierung des Troges und die Annäherung der Haupttrogachse im Nordwesten deutlich zu. Auch dabei sind einzelne Gewitter möglich. Die Frühwerte liegen meist zwischen 18 und 14°C. Montag ... nähert sich nach Abzug der bereits erwähnten kurwelligen Troganteile aus der Nacht in der ersten Tageshälfte im Verlauf die Haupttrogachse an. Bis 18 UTC nistet diese sich mit einem eigenen Drehzentrum und breiterem Verlauf der Isohypsen in der oberen Troposphäre im Bereich der Elbmündung ein, die Achse verläuft ohne nennenswerte Neigung südwärts entlang der Fulda bis nach Oberschwaben. Seichte KLA wird die PVA teilweise überkompensiert. Das Bodentief TESSA arbeitet sich unterdessen von der Irischen See bis ins Seegebiet Fischer vor, legt damit eher entwicklungsungünstig an der Nordflanke des Höhentiefs. Nach Abzug des nächtlichen Regens bis zum Mittag auch in der Oberlausitz bilden sich somit bevorzugt über der Nordwesthälfte zahlreiche Schauer und kurze Gewitter aus. Die Luftmasseneigenschaften in der erwärmten Meeresluft (mPs) sind dabei zwar nicht überbordend, bis an die 1000 J/kg an ML CAPE stehen aber im Norden doch punktuell zur Verfügung. Der Fokus bei den Begleiterscheinungen liegt dabei ganz klar auf dem Wind, der allein schon gradientbedingt in der Nordwesthälfte gegenüber dem heutigen Sonntag noch etwas draufsattelt und mühelos bis 60 km/h (Bft 7) erreicht. Die potentiell per Impulstransport bis zum Boden durchgereichten Oberwinde erreichen von NRW und Niedersachsen, im Laufe des Nachmittags und Abends auch bis nach Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ausgreifend um die 40 Knoten. Daher muss in Schauer- und Gewitternähe mit Böen um 75 km/h (Bft 8-9) gerechnet werden. Auch wenn es sicherlich deutlich eindrücklichere Lagen gibt, so soll ein kleines Tornadopotential (LLS 15 m/s, HKN's unter 1000 m, teilweise 500 m) in einem Korridor von der Eifel über Ostwestfalen und Nordhessen bis nach Vorpommern nicht gänzlich unerwähnt bleiben. Für die Warnlageberichte ist das aber nix. Lokal eng begrenzt ist auch kleinkörniger Hagel und in "Straßen" und/oder bei Mehrfachtreffern auch mal ein Starkregen um 15 l/qm binnen einer Stunde ein Thema. Ganz im Süden und Südosten passiert durch ein leicht föhniges Abtrocknen der Luftmasse niederschlagstechnisch weniger. Auch vom Hauptwindfeld ist man deutlich weniger betroffen. Nur inneralpin kommt es ebenfalls vermehrt zu Schauern und Gewittern im Tagesverlauf. Die Temperaturen liegen meist im angenehm sommerlichen Bereich zwischen 22 und 27°C mit den höchsten Werten im Süden und Osten. An der Nordsee und in den Schauern werden kaum 20°C gemessen. In der Nacht zum Dienstag zieht der Trog über dem Nordosten Deutschlands relativ zügig Richtung Polen ab. Auf dessen Rückseite setzt kräftige NVA ein. Der nachfolgende Rücken ist erneut nur sehr flach, die Frontalzone insgesamt sehr aktiv und in Reichweite, weshalb die Wetterberuhigung gerade im Norden nur von kurzer Dauer ist. Nichtsdestotrotz werden die Schauer nach Ende des Tagesgangs und mit Stabilisierung der bodennahen Grundschicht rasch weniger, ohne im Norden aber gänzlich abzuklingend. Weiter nach Süden zeigen sich auch längere Zeit die Sterne. In einigen Flusstälern Süddeutschlands kann sich örtlich flacher Nebel bilden. Es kühlt dabei auf 15 bis 9°C ab. ---------------------------------------------------------------- Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 06 UTC Dienstag ... sind in der lebhaften westlichen Strömung vor allem im Norden Deutschlands schwache Störungen eingelagert, die aber kaum nennenswerte Hebung generieren. So bleibt es in mäßig warmer Meeresluft meist bei nur gelegentlichen, oft schwachen Schauern. Die Gewitterneigung ist nur noch sehr gering. In der Landesmitte ist es trotz zeitweise kompakter, teils unterhalb einer Inversion breitschmierenden Quellbewölkung meist trocken, südlich von Main und Mosel scheint auch länger die Sonne bei im Vergleich zum Montag ähnlichem Temperaturniveau. An der See und in Gipfellagen kann es für einzelne steife, exponiert stürmische Böen reichen. Keine wesentlichen Änderungen zur Frühübersicht. Modellvergleich und -einschätzung ---------------------------------------------------------------- Die bis dato vorliegenden 12z Läufe zeigen allesamt sehr ähnliche Berechnungen für die kommenden 48-72h. Signale für Bft 9 in den Gewittern am Montag sind in den konvektionserlaubenden Modellen übereinstimmend zu finden, wenngleich natürlich mit der gebotenen zeitlich-räumlichen Unschärfe. Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach Dipl. Met. Robert Hausen