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VHDL13 DWLI 140800 Deutscher Wetterdienst Wettervorhersage für Thüringen ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Ost am Mittwoch, 14.10.2026, 10:30 Uhr In den kommenden Nächten Nebelneigung. Wetter- und Warnlage: Die einfließende Meeresluft gerät allmählich unter stabilisierenden Hochdruckeinfluss. In den nächsten Tagen bleibt es mild bis sehr mild. NEBEL: In der Nacht zum Donnerstag und in der Nacht zum Freitag örtlich Nebel, teils mit Sichtweiten unter 150 m. Detaillierter Wetterablauf: Am heutigen Mittwoch zunächst wechselnd bis stark bewölkt, ab dem Nachmittag durchsetzende Aufheiterungen. Trocken. Höchstwerte zwischen 15 und 17, im Bergland zwischen 12 und 15 Grad. Schwacher westlicher Wind. In der Nacht zum Donnerstag anfangs klar oder wolkig, später örtliche Bildung von Hochnebel, Dunst oder Nebel. Niederschlagsfrei. Tiefstwerte 4 bis 1 Grad, lokal leichter Frost in Bodennähe. Schwachwindig. Am Donnerstag nach Auflösung regionaler Nebelfelder Übergang zu mittelhoher und hoher Bewölkung mit zeitweisem Sonnenschein, trocken. Erwärmung auf 16 bis 18 Grad, im Bergland 12 bis 15 Grad. Schwacher Wind aus Süd bis Südwest. In der Nacht zum Freitag Durchzug weniger Wolkenfelder und niederschlagsfrei. Regional Dunst, Nebel oder Hochnebel. Abkühlung auf 6 bis 3 Grad. Schwacher Wind um Süd. Am Freitag nach Dunst- und Nebelauflösung heiter, im Westen teils wolkig. Verbreitet trocken. Höchstwerte zwischen 17 und 20, im Bergland zwischen 14 und 17 Grad. Schwacher Wind aus Süd bis Südwest. In der Nacht zum Samstag zunehmend stark bewölkt, zeitweise etwas Regen. Tiefstwerte zwischen 10 und 7 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, mit den Niederschlägen auffrischend und von Südwest auf Nordwest drehend. Am Samstag wechselnd bis stark bewölkt, anfangs gebietsweise Regen, später nachlassend mit Auflockerungen. Höchsttemperatur 10 bis 14 Grad. Schwacher, vorübergehend mäßiger Wind um Nord. In der Nacht zum Sonntag wechselnde bis starke Bewölkung, örtlich etwas Regen. Abkühlung auf 6 bis 3 Grad. Schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 15.10.2026, 10:30 Uhr Hinweis: Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren. Deutscher Wetterdienst, RWB Ost, Stefan HahnVHDL30 DWLI 141800 Deutscher Wetterdienst WARNLAGEBERICHT für Thüringen ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Ost am Mittwoch, 14.10.2026, 20:30 Uhr Hochdruckeinfluss mit teils nebligen Nächten Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE: Unter Zwischenhocheinfluss ist heute und in den kommenden Tagen milde bis sehr milde Luft wetterbestimmend. NEBEL: In den kommenden Nächten streckenweise Nebel, teils mit Sichtweiten unter 150 m. Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 15.10.2026, 04:30 Uhr Hinweis: Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren. Deutscher Wetterdienst, RWB Ost, Cathleen HickmannSXEU31 DWAV 141800 S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T ausgegeben am Mittwoch, den 14.10.2026 um 18 UTC SCHLAGZEILE: Hochdruckwetter mit Grenzschichtproblematik. Am Freitag Frontdurchgang mit etwas Regen bei vorübergehender leichter Windauffrischung. Synoptische Entwicklung bis Freitag 06 UTC ---------------------------------------------------------------- Aktuell ... wird die Wetterlage durch einen Höhenrücken und Bodenhoch FLORIAN mit einem Kerndruck knapp über 1030 hPa und mit Schwerpunkt über Süddeutschland geprägt. Hinzu kommt durch Absinken eine Sperrschicht bei rund 900 hPa, womit schnell klar wird, dass Grenzschichtprobleme im Vordergrund stehen. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Rücken nur unwesentlich nach Osten, da ein abgetropftes Höhentief über Polen und der Westukraine nach Süden zieht und so den Rücken blockiert. Hoch FLORIAN wandert im Zuge dessen mit Schwerpunkt ins westliche Tschechien. So ist die Nacht meist nur locker bewölkt, allerdings bilden sich gebietsweise Nebel und Hochnebel. Richtung Küste und im äußersten Nordwesten sind die Signale dafür geringer, weil ein wenig Windzug zu verzeichnen ist. Dieser nährt sich aus der Annäherung der Fronten eines Islandsturmtiefs (Kerndruck unter 940 hPa), sodass der Gradient leicht erhöht ist. Gleichwohl bleiben die Fronten noch länger außen vor. Warnrelevanter Wind ist aus diesem Umstand auch nicht zu generieren. Die aus Südwesten einfließenden Luftmassen atlantischer Herkunft sind mit T850 hPa von 5 Grad im Osten bis 10 Grad im Westen milder als die Luftmassen der vergangenen Tage. Das führt in 2 Metern zu Tiefstwerten von 10 Grad an der See und im Westen und bis 0 Grad im Osten. Leichter Frost ist dort lokal nicht völlig ausgeschlossen. Leichter Frost in Bodennähe ist dagegen gebietsweise wahrscheinlich. Donnerstag ... zieht das Höhentief östlich von uns noch ein wenig nach Süden und blockiert den Rücken weiterhin. Immerhin erreicht dessen Achse bis zum Abend eine Linien Pyrenäen - Südwestdeutschland - Bottnischer Meerbusen, was auch durch eine gewisse Schubkomponenten des Vorankommens eines neuen Trogs über dem Nordostatlantik liegt. FLORIAN verlagert sich in der Folge zum westlichen Karpatenbogen, wobei sein Kerndruck auf etwa 1028 hPa fällt. Das Hoch nimmt Verbindung auf zu einem Hoch über Nordwestrussland und bildet so eine Brücke. Bei unserem Wetter ist es folglich nach Auflösung etwaiger Nebel- und Hochnebelfelder, die sich an der Donau oder an einigen Nebenflüssen des Rheins zum Teil länger in den Tag hinein halten können, heiter bis wolkig und trocken. Gebietsweise ziehen einige mittelhohe und hohe Wolken durch, insbesondere nach Norden hin. Die Sonnenscheindauer liegt meist bei 40 bis 70%, mit den höchsten Werten im Westen und Südwesten. Der Wind weht schwach, im Nordwesten teils mäßig, an der Nordsee in Böen vereinzelt stark. Die Temperaturen steigen auf 14 Grad an der Ostsee und bis auf 21 Grad bei längerem Sonnenschein im Südwesten. In der Nacht zum Freitag macht der Rücken weiterhin nur geringfügig Boden nach Osten gut. Die Achse ist morgens auf einer Linie Baltikum - Alpen - Löwengolf zu finden. Die Hochdruckbrücke macht ebenfalls kaum Anzeichen, ihre Position großartig zu ändern, was auch für die Lage von Hoch FLORIAN über dem westlichen Karpatenbogen gilt. Auf der anderen Seite schiebt der neue Trog über dem Nordostatlantik das Islandtief mittlerweile bis ins nördliche Nordmeer. Dessen Frontensystem wird ein wenig in Richtung europäischer Kontinent gedrückt, bleibt der Mehrzahl der Modelle zufolge aber in Deutschland noch außen vor. Dichtere Wolken im Nordwesten kündigen das Frontensystem allerdings schon an, und EZMW lässt es sich auch nicht nehmen, der Nordsee und dem Norden Schleswig-Holsteins in den Frühstunden erste Regentropfen zu kredenzen. Im Rest des Landes ist es gering oder locker bewölkt und trocken mit der erneuten Bildung von gebietsweisem Nebel und Hochnebel. Wiederum sind die mittleren und südlichen Landesteile dafür prädestiniert, während dies im Nordwesten und Norden durch den Wolkenaufzug und etwas Luftbewegung weniger wahrscheinlich ist. Ansonsten weht der Wind meist nur schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Es kühlt sich auf 14 bis 7 Grad im Norden und Nordwesten unter den Wolken und auf 9 bis 1 Grad sonst ab. Stellenweise kann es im Osten und Südosten erneut leichten Frost in Bodennähe geben. ---------------------------------------------------------------- Synoptische Entwicklung bis Samstag 06 UTC Freitag ... Im Vergleich zur Frühübersicht ergeben sich mit den neuesten Läufen keine signifikanten Änderungen. Weiterhin überquert ein Frontensystem zunächst langsam, in der Nacht zum Samstag etwas beschleunigt mit zeitweiligen leichten Regenfällen Deutschland. Im östlichen Sachsen und südöstlichen Bayern bleibt es weitgehend trocken. Bezüglich der räumlichen Ausbreitung bestehen in den Modellen nach wie vor Diskrepanzen. Der Wind frischt mit Frontdurchgang auf, erreicht jedoch selten Warnrelevanz. Es bleibt mild bis sehr mild, nachts meist frostfrei. Modellvergleich und -einschätzung ---------------------------------------------------------------- Die Modelle simulieren sehr ähnlich. Am Freitag gibt es leichte Unterschiede bei der räumlichen Ausbreitung des Frontensystems. Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach Dipl. Met. Simon Trippler
