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 VHDL13 DWLI 220800 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Thüringen ausgegeben von der RWB Leipzig am Dienstag, 22.10.2019, 10:30 Uhr Mildes Herbstwetter. Nachts und Mittwochvormittag vielerorts Nebel. Wetter- und Warnlage: Unter Hochdruckeinfluss verläuft das Wetter in Thüringen mild und trocken. NEBEL: Ab der Nacht zum Mittwoch sowie bis Mittwochmittag vielerorts Nebel mit Sichtweiten unter 150 m. Detaillierter Wetterablauf: Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf teils hochnebelartig, teils locker bewölkt. Durchweg trocken. Höchstwerte zwischen 14 und 18 Grad. Schwacher Wind. In der Nacht zum Mittwoch zunächst meist klar oder locker bewölkt, später vielerorts Ausbreitung von Nebel und Hochnebel. Tiefstwerte zwischen 9 und 7 Grad. Schwachwindig. Am Mittwoch nach Nebelauflösung vielfach hochnebelartig bewölkt. Allenfalls am Nordrand des Thüringer Waldes sowie am Nachmittag und Abend im Vogtland einzelne Auflockerungen. Höchsttemperaturen zwischen 15 und 17 Grad, im Dauergrau deutlich kühler. Schwacher Südostwind. In der Nacht zum Donnerstag von Süden her ausbreitende Auflockerungen, dann verbreitet Nebelbildung, trocken. Tiefsttemperaturen zwischen 11 und 6 Grad. Schwacher Südostwind. Am Donnerstag nach gebietsweise trübem Tagesbeginn vermehrt Sonnenschein. Bei nur schwacher Luftbewegung Erwärmung auf 17 bis 21 Grad. In der Nacht zum Freitag von Westen her Bewölkungsverdichtung, trocken. Abkühlung auf 12 bis 8 Grad. Schwachwindig. Am Freitag wolkig bis stark bewölkt und trocken. Maxima zwischen 16 und 19 Grad. Meist schwacher Südwestwind. In der Nacht zum Samstag wechselnd bewölkt, trocken. Örtlich Nebelbildung. Minima zwischen 9 und 6 Grad. Schwachwindig. Deutscher Wetterdienst, RWB Leipzig, Florian Engelmann 
 VHDL30 DWLI 220800 WARNLAGEBERICHT für Thüringen ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag, 22.10.2019, 10:30 Uhr Mildes Herbstwetter. Nachts und Mittwochvormittag vielerorts Nebel. Entwicklung der Wetter- und Warnlage: Unter Hochdruckeinfluss verläuft das Wetter in Thüringen mild und trocken. NEBEL: Ab der Nacht zum Mittwoch sowie bis Mittwochmittag vielerorts Nebel mit Sichtweiten unter 150 m. Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 22.10.2019, 14:30 Uhr Deutscher Wetterdienst, RWB Leipzig, Florian Engelmann 
SXEU31 DWAV 220800 S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T ausgegeben am Dienstag, den 22.10.2019 um 08 UTC GWL und markante Wettererscheinungen: Übergang zu ruhigem Hochdruckwetter, meist ohne markante Wetterereignisse. Synoptische Entwicklung bis Donnerstag 24 UTC -------------------------------------------------------------- Dienstag... liegt Deutschland unter der Vorderseite eines mittlerweile zur Iberischen Halbinsel ausgetropften Troges. Kräftige Warmluftadvektion, die vom westlichen Mittelmeer nach Frankreich vorstößt, bewirkt dort Geopotentialgewinn, was die Strömung antizyklonal deformiert. Das ohnehin mit Schwerpunkt über der südlichen Donau-Tiefebene liegende blockierende Hoch sorgt für eine relativ weit nördlich verlaufende Frontalzone, die über Schottland und Mittelskandinavien hinweg nach Westrussland gerichtet ist. Durch dieses Höhenhoch wird eine Hochbrücke gestützt, die sich von den Azoren über den Ärmelkanal und Mitteleuropa hinweg bis zur Ukraine erstreckt. Bedingt durch die Warmluftadvektion, die in abgeschwächter Form auch den Südwesten und Westen Deutschlands erfasst, werden diese Gebiete von mehrschichtiger Bewölkung gestreift, ohne dass nennenswerte Niederschläge fallen. Zumindest dürfte in diesen Gebieten die Nebelneigung gering sein. Ansonsten hält sich Hochdruckeinfluss. Auflockerungen und zum Teil auch längere sonnige Abschnitte sind am ehesten nach Osten hin, im Lee der Mittelgebirge sowie an den Alpen (wo es zudem leicht föhnig werden kann) vorstellbar. In diesen Gebieten wird die 20 Grad-Marke erreicht oder geringfügig überschritten, wogegen sonst 12 bis 18 Grad zu erwarten sind. In der Nacht zum Mittwoch wird die Hochbrücke in ihrem Westteil abgebaut. Der geringfügig zunehmende Gradient hält zwar im Westen die Nebelneigung gering, für warnrelevante Böen reicht es jedoch nicht. Ansonsten dürfte sich verbreitet Nebel bilden oder sich bereits vorhandene Nebel- oder Hochnebelfelder verdichten. Mittwoch... verlagert sich das über der Iberischen Halbinsel liegende Höhentief ein wenig nach Osten, was die Strömung über dem Vorhersagegebiet ein wenig zunehmen und auf Südwest bis Süd rückdrehen lässt. Warmluftadvektion erfasst dann auch die nördlichen Teile Deutschlands, wo in Interaktion mit der Frontalzone (bzw. deren warmen Rand) mehrschichtige Bewölkung zu erwarten ist. Bedingt durch die rückdrehende Strömung kann es an den Alpen leicht föhnig werden. Böen bis Sturmstärke sind daher in hierfür anfälligen Lagen der Alpen (das müssen nicht unbedingt höhere Berggipfel, sondern können auch entsprechend ausgerichtete Täler sein) wahrscheinlicher als bisher. Meist hält sich noch der Einfluss des weiter nach Osten abziehenden Bodenhochs. Somit sind längere sonnige Abschnitte am ehesten in höheren Lagen, im Lee der Gebirge und an den Alpen zu erwarten. In einigen Regionen Ostdeutschlands sowie in Niederungen im Süden Deutschlands kann sich zum Teil den ganzen Tag zäher Nebel oder Hochnebel halten. Bedingt durch die nunmehr leicht südliche und etwas zunehmende Strömung ist ein leichter Temperaturanstieg auf 16 bis 20, in Gebieten mit Föhn bis deutlich über 20 Grad zu erwarten. In Küstennähe bewegen sich die Temperaturen um 13 Grad, wogegen bei zähem Nebel oder Hochnebel kaum mehr als 10 Grad erreicht werden. In der Nacht zum Donnerstag nähert sich vom Ostatlantik her ein Trog, der bis Donnerstagfrüh auf Irland übergreift. Gleichzeitig zerfällt das o.g. Höhentief in zwei Kerne. Der südlichere verlagert sich ins westliche Mittelmeer, der nördliche Kern zur Mündung der Loire. An dessen Vorderseite setzt von Nordwesten her Druckfall ein, was den Gradienten noch etwas zunehmen lässt. An den Alpen bleibt es daher föhnig, ansonsten sollten aber noch keine warnrelevanten Böen auftreten. Abgesehen vom Osten und Süden bleibt die Nebelneigung gering. Donnerstag... wird das nördliche Höhentief von dem nunmehr zum Ostausgang des Ärmelkanals schwenkenden Troges eingefangen, wogegen das südliche Teiltief über dem westlichen Mittelmeer verbleibt. Da nun, bedingt durch den sich weiter annähernden Trog, das Bodenhoch weiter nach Osten abgedrängt wird und sich eine, wenn auch schwache, westliche Strömung durchsetzt, lässt der Föhn an den Alpen nach, so dass zunächst im Allgäu, später auch in den Berchtesgadener Alpen die Wahrscheinlichkeit für föhnbedingte Böen geringer wird. Damit ist es auch relativ unwahrscheinlich, dass sich Nebel und Hochnebel den ganzen Tag über halten. Größere Auflockerungen und zum Teil auch längere sonnige Abschnitte sind an den Nordseiten der östlichen und zentralen Mittelgebirge sowie am östlichen Alpenrand noch am wahrscheinlichsten. Ansonsten lässt trogvorderseitige Hebung lockere, aber zum Teil mehrschichtige Bewölkung aufziehen. Die Temperaturen ändern sich gegenüber Mittwoch nur unwesentlich. In der Nacht zum Freitag schwenkt der o.g. Trog ostwärts und streift dabei den Nordwesten Deutschlands. In seinem Südteil "hängt" dieser Trog weit zurück, so dass der Süden Deutschlands noch größtenteils an dessen Vorderseite verbleibt. Diesem Trog ist eine schwache Kaltfront vorgelagert. Somit können durch trogvorderseitige Hebung im Frontbereich ganz im Süden, aber auch in Nordseenähe geringe Niederschläge aufkommen. Mehr als 5 mm innerhalb von 12 Stunden sind jedoch unwahrscheinlich. Postfrontal frischt der Wind auf, an der Nordsee können dann Windböen, an der Nordfriesischen Küste in exponierten Lagen mit geringer Wahrscheinlichkeit stürmische Böen auftreten. Im Vergleich zu den vorherigen Nächten dürfte kaum noch warnrelevanter Nebel auftreten. Modellvergleich und -einschätzung -------------------------------------------------------------- Die vorliegenden Modelle folgen der oben beschriebenen Entwicklung. Anhand der synoptischen Basisfelder lassen sich keine prognoserelevanten Unterschiede ableiten. Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach Dipl. Met. Thomas Schumann